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Neue Entwicklungen auf dem M&A-Markt

Im Dezember 2016 veröffentlichte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) wieder seinen jährlichen „DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2016“, die Zusammenfassung der von den IHK’s geführten Beratungsgespräche mit Seniorunternehmern und potenziellen Nachfolgern.
 
Die Anzahl der für die Unternehmensnachfolge Rat suchenden Seniorunternehmer ist weiter gestiegen, seit 2010 um rd. 60%. Besonders stark steigt der Nachfolgedruck in den Neuen Bundesländern. Demgegenüber nimmt tendenziell die Anzahl der Rat suchenden potenziellen Übernehmer ab und liegt seit 2012 unter der Zahl der Seniorunternehmer. Mehr Anbieter – weniger Nachfrager.
 
Bei den Beratungen wurden folgende Hauptprobleme deutlich:
  • 43% der Seniorunternehmer sind nicht rechtzeitig auf die Nachfolge vorbereitet.
  • 44% fordern einen gemessen am Marktumfeld deutlich überhöhten Kaufpreis.
  • 33% warten mit dem Verkauf in der Hoffnung, die Altersvorsorge aufstocken zu können – und setzen sich so zusätzlich unter zeitlichen Druck.
  • 37% können emotional nicht loslassen und verschließen sich so der nüchternen Betrachtung des Unternehmenspotenzials, des Investitionsbedarfs und der am Markt erzielbaren Preise.
  •  Als Folge dieser Faktoren finden 45% der Alt-Inhaber keinen passenden Nachfolger.
 
Dieses Spiegelbild sehen auch wir in unserer täglichen Arbeit.
Daher ist es für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge so wichtig, von Anfang an einen erfahrenen, sachverständigen und nüchtern urteilenden M&A-Berater zu Hilfe zu nehmen.
 
In den Jahren bis 2018 suchen lt. einer Studie des IfM (Institut für Mittelstandsforschung Bonn) jährlich rund 27.000 übergabefähige kleine und mittelständische Unternehmen mit über 300.000 Arbeitsplätzen einen neuen Eigentümer. Etwa 54 % der Unternehmen werden durch Familienangehörige fortgeführt, andere Unternehmen schließen oder werden an Mitarbeiter (MBO – Management buy out) übergeben. Etwa 29 % der Unternehmen werden an Dritte verkauft - an Existenzgründer (MBI – Management buy in), Branchenunternehmen und Finanzinvestoren. Da ein Nachfolgeprozess im Durchschnitt etwa 3 Jahre dauert, können externe Nachfolger also aus rd. 25.000 Unternehmen auswählen.
16.01.2017


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