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Ratgeber Unternehmensverkauf - Leseprobe "Fehler beim Unternehmensverkauf"

Aktuelle Ausgabe: Neue, aktualisierte und überarbeitete 4. Auflage 2015

1. Keine methodische und mentale Vorbereitung der Übergabe. Der Übergeber hat keinen persönlichen und schriftlichen Basisplan und damit keine Ziel-, beziehungsweise Zeit-, beziehungsweise Preisvorgaben.

2. Basisplan und Zielvorgaben sind nicht mit Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder einem M+A-Berater "abgecheckt", das heißt, auf steuerliche, rechtliche, betriebswirtschaftliche, technologische, preisliche und sonstige umsetzungsrelevante "Hürden und Klippen" überprüft.

3. Basisplan und Zielvorgaben sind nicht mit einem M+A-Berater auf "Marktfähigkeit zum Übernehmer abgecheckt", das heißt, überprüft, ob die Konditionen des Verkaufsangebotes als Gesamtpaket in den Markt passen > das Unternehmen ist eine Ware, die verkauft werden soll.

4. Keine "methodengerechte Unternehmensbewertung" zu Substanzwert + Ertragswert (schriftlich) vorhanden, das heißt, das Thema "Preis" bleibt offen oder wird aus dem Bauch gestaltet > fast immer "verkäuferseitig" deutlich zu hoch.

5. Keine "methodengerechten Verkaufsanzeigen und Verkaufsexposés zur Ansprache gut qualifizierter Übernehmer" (schriftlich) vorhanden, das heißt, die "Unternehmensdaten" und die "kaufrelevante Zielgruppe" ist nicht klar definiert und wird nicht erreicht.

6. Mangelnde oder keine "Vertraulichkeitsregelungen" zum potenziellen Übernehmer (schriftlich) vorhanden, das heißt, Gefahr, dass die Verkaufsbestrebungen bei Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Umfeld vorzeitig öffentlich bekannt werden.

7. Mangelhafte "Vor- und Endauswahl" der potenziellen Übernehmer, das heißt, Gefahr, mit unqualifizierten Interessenten viel Zeit und Aufwand "zu verschwenden".

8. Mangelhafte "Verhandlungsführung" mit potenziellen Übernehmern nach "harten Kriterien", das heißt, Gefahr, mit unqualifizierten Interessenten viel Zeit und Aufwand "zu verschwenden", gegebenenfalls gute Interessenten zu verschrecken.

9. "Keine Zeit" des Übergebers, den sehr zeitaufwendigen Gesamtprozess einer Firmenübergabe und -übernahme zeitnah abzuwickeln und gleichzeitig die Firma zu führen. Schlechte Vorbereitung (siehe oben) und mangelhafte Umsetzung (siehe oben) verstärken (das heißt, verlängern) den Zeitaufwand meist noch sehr dramatisch.

10. Kein oder unzureichendes "Methodenwissen" des Übergebers zum Ablauf einer Unternehmensnachfolge (welcher Schritt, wie, warum und wann) und damit Gefahr, gegebenenfalls gute Interessenten zu verschrecken.

11. "Emotionale Blockaden" des Übergebers zur beidseitigen Psychologie innerhalb einer Unternehmensnachfolge durch Einfühlen in die Denkstrukturen eines Übernehmers und damit Gefahr, gegebenenfalls gute Interessenten zu verschrecken.

12. Kein vertrauensvoller "Sparringspartner" des Übergebers vorhanden, der methodisch und mediatorisch zur Unternehmensnachfolge "100 Prozent fit ist" und damit die zwangsläufigen Belastungen und Probleme des Übergebers auffangen und kompensieren kann.

13. Nur den "hauseigenen" Steuerberater oder den "langjährig bekannten" Rechtsanwalt als Berater zum Unternehmensverkauf eingeschaltet, die persönlich keine oder wenig Erfahrung mit Unternehmensverkäufen haben, gegebenenfalls auch Interessenskonflikte > Mandatsverlust (!?)

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