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Ratgeber Unternehmensverkauf - Das Praxishandbuch

Aktuelle Ausgabe: Neue, aktualisierte und überarbeitete 4. Auflage 2015

Vorwort
Ausgangspunkt der Überlegungen ist der Unternehmer, der sich in der Situation befindet, seinen Betrieb zu übergeben und einen Nachfolger zu finden. Sein Blickwinkel ist dabei verengt auf die Aspekte: Lebenswerk sichern im Sinne einer Fortführung und auf dessen Kaufpreiswunsch. Er hat schon einmal davon gehört, dass sein gefühlter Unternehmenswert wahrscheinlich der rauhen Wirklichkeit nicht standhält, auch schon einmal Beiträge zur Berechnung gelesen, aber nicht wirklich verstanden. Dass eine irgendwie geartete Steuerbelastung anfallen wird, ahnt er vielleicht auch, aber wie es konkret damit aussieht, bleibt ihm verborgen. Wo verbindlich Rat einholen, insbesondere dann, wenn der eigene Steuerberater aus verschiedenen Gründen nicht in das Vorhaben eingeweiht werden soll? Der Gang zu beispielsweise Veranstaltungen der Handelskammern scheidet für ihn aus, da er fürchtet, dass sein Vorhaben bei Lieferanten, Wettbewerbern etc. bekannt werden könnte.

Es folgen dann oft halbherzige Versuche, dem Dilemma zu entkommen, indem wiederum eine halbherzige Anzeige irgendwo in den Printmedien geschaltet wird, in der vagen Hoffnung, dort einen Kaufinteressenten zu finden und das Problem mit diesem gemeinsam zu lösen. Nach 1-2 Fehlversuchen gibt er auf und in letzter Konsequenz muss sein Unternehmen möglicherweise geschlossen werden. Dieses Szenario wird sich vermutlich so oder ähnlich zigtausend Male in Deutschland abspielen.

Dieses Verhalten und diese Vorgehensweise ist zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Da der Unternehmer in dieser Lebenssituation gleichzeitig Akteur und Betroffener ist - gewissermaßen das Objekt der Begierde, fehlt ihm auch der notwendige Abstand, um sein irrationales Verhalten durch planvolles, strukturiertes Handeln zu ersetzen und sich eine "objektive Brille aufzusetzen". Er hat zudem kein Vorstellungsvermögen von den Käufererwartungen und -vorstellungen, deren Vorgehensweise und weiß auch nicht, welche derer Forderungen üblich ist, welche man ablehnen kann und welche zielführenderweise erfüllt werden sollten.

Er weiß auch nicht so Recht, wo und wie man überhaupt den richtigen Käufer akquirieren kann, welcher zeitliche Aufwand auf ihn entfällt und wie lange ein Verkaufsprozess üblicherweise dauert, wie man diesen erfolgreich zum Abschluss bringt und Stolpersteine umschifft und welche sich mit Sicherheit auftun werden. Und wenn hier und da Dokumente oder Verträge zu erstellen sind, droht weiteres Ungemach in Form nicht vorhandener Muster und Vorlagen.

Das Praxisbuch soll aus der Erfahrung von hunderten abgewickelten Transaktionen schildern, wie der Gesamtprozess zu organisieren und welcher Schritt an welcher Stelle erforderlich ist, und somit einen Aktionsfahrplan liefern, an dem sich der Unternehmer in seiner Singularität orientieren kann. Verständige und erfahrene Gesprächspartner, einen Coach, hat der Verkäufer häufig genug nicht. Er benötigt jedoch dringendst Rat. Woher nehmen, wenn nicht mittels dieses Ratgebers?

Pressestimmen zum Buch
Jedes Jahr muss in Deutschland bei rund 70 000 Unternehmen die Nachfolge geregelt werden. Rund vier Millionen Arbeitsplätze hängen in den kommenden Jahren davon ab, wie erfolgreich das vonstatten geht. Wenn kein geeigneter Nachfolger in Sicht ist, muss das Unternehmen verkauft werden. Hans-Peter Gemar berät Firmenlenker seit Jahren und gibt in seinem Buch "Ratgeber Unternehmensverkauf" wertvolle Tipps. WWW.HANDELSBLATT.COM, Februar 2009
Hans-Peter Gemar will mit seinem Praxisratgeber die Erfahrung hunderter erfolgreich abgewickelter Transaktionen weitergeben. Auf 146 Seiten kombiniert der M+A-Berater unter anderem Tipps zur richtigen Kalkulation des Verkaufswertes mit steuerlichem und rechtlichem Hintergrundwissen und versorgt den Unternehmer zudem mit Muster-Kaufverträgen und Checklisten. CREDITREFORM, Januar 2009

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