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Der Kaufpreis für ein Unternehmen - ein Würfelspiel?

Preise für Produkte und Leistungen entwickeln sich aus Angebot und Nachfrage am Markt. Das gehört zum Grundwissen jedes Unternehmers. Aber der Preis für ein Unternehmen? 

Hier hört man die tollsten Überlegungen: „Ich brauche soundsoviel, um mein Alter abzusichern.“ „Ich habe in den vergangenen 20 Jahren soundsoviel investiert.“ „Gemäß des vereinfachten Ertragswertverfahrens wird der Gewinn mit dem Faktor 13,75 multipliziert.“ „Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis an der Börse liegt bei 13,6, das ist mein Maßstab.“
 
Wie wird der Unternehmenswert tatsächlich ermittelt? Wie kann ich den Unternehmenswert beeinflussen? Welchen Unterschied zwischen Wert und Preis gibt es am Markt? Welche Preise werden heute für Verkäufe mittelständischer Unternehmen am Markt erzielt? 
 
Der Rotonda Business-Club hatte dazu für den 7. Februar 2017 im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Expertenforum Unternehmensnachfolge“ Unternehmer, Berater, Clubmitglieder und andere Interessierte in den Rotonda Business-Club nach Köln eingeladen.
 
Lutz Lehmann, con|cess M+A-Partner und Vorstand im Verein Die Nachfolgeexperten e.V, gab darauf Antworten und Einblicke in seine über 25-jährige Bewertungs- und Unternehmensverkaufspraxis. Daraus entwickelte sich anschließend eine rege Diskussion, in der eines deutlich wurde: DEN Unternehmenswert und DEN einzig fairen Preis für ein Unternehmen gibt es nicht. Bewertungszweck, Ziele und Rahmenbedingungen der Parteien entfalten vielfältige Einflüsse auf Wert und Preis. 
 
Eines ist aber bei allen Wertermittlungen und Preisverhandlungen gleich: eine professionelle, sachlich an Hand der Geschäftsentwicklung und –planung detailliert begründete und damit plausible Wertermittlung schränkt den möglichen „Basarcharakter“ von Preisverhandlungen spürbar ein und liefert sachliche Argumente zum Finden eines für beide Seiten als gesunden Kompromiss angesehenen Verhandlungsergebnisses.
 
08.06.2017


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