Unternehmenswertrechner

In welcher Branche sind Sie tätig?
Wie hoch ist Ihr Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT in Euro)?

So funktioniert der Unternehmenswertrechner im Detail

Der Rechner basiert auf dem sogenannten EBIT-Multiplikationsverfahren.

Hierbei wird der Wert des Unternehmens als ein Vielfaches vom Betriebsergebnis ermittelt. Der Unternehmenswertrechner von con|cess multipliziert den EBIT des Unternehmens, also den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes), mit einem Multiplikator, der je nach Branche und den konkreten Unternehmensrisiken und -chancen verschieden ist. Da die Multiplikatoren im Zeitverlauf schwanken, werden die im Unternehmenswertrechner hinterlegten Daten regelmäßig aktualisiert. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen con|cess-Partner ermitteln regelmäßig die aktuellen Multiplikatoren auf der Basis von Unternehmensverkäufen im Klein- und Mittelstand (KMU) mit Verkaufspreisen von etwa 1 bis 10 Millionen Euro.

Vom so erzielten Wert werden die Nettofinanzschulden abgezogen bzw. das Nettofinanzguthaben hinzugerechnet.

Die Schwankungsbreite der Multiplikatoren resultiert aus der unterschiedlichen Bewertung von Chancen und Risiken des jeweiligen Unternehmens in seinem Marktumfeld. In Einzelfällen können sich aber deutliche Abweichungen davon nach beiden Seiten ergeben (z. B. durch besonders hohe Inhaberabhängigkeit nach unten oder durch dominierende zukunftsfeste Marktstellung nach oben).

Mit dem Unternehmenswertrechner kann ein erster grober Überschlag eines ungefähren Unternehmenswertes erfolgen. Das Verfahren ersetzt aber keine professionelle, sachgerechte und argumentativ untersetzte Unternehmensbewertung.

Welches EBIT?

In der Bewertungspraxis ist man sich einig, ein bereinigtes EBIT zu verwenden.

Ansonsten gibt es keine verbindlichen Festlegungen zur Art des EBIT:

  • EBIT des vergangenen Jahres?
  • durchschnittliches EBIT der x vergangenen Jahre?
  • Einbeziehung der Planjahre-EBIT‘s in einen EBIT-Durchschnitt?
  • arithmetischer oder gewichteter Durchschnitt?

Hier werden also Spielräume für die überschlägige Wertermittlung sichtbar.